Mundgeruch hat nicht immer etwas mit fehlender Mundhygiene zu tun

Es ist immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft, obwohl sehr viele Menschen davon betroffen sind: Mundgeruch. Manchmal ist es temporär. Wenn wir zum Beispiel Knoblauch gegessen haben, hoffen wir, dass es am nächsten Tag keiner merkt. Oder fehlende Mundhygiene.

Doch es gibt Menschen, die dauernd an Mundgeruch leiden. Wissenschaftlich gesehen liegt der Unterschied zwischen frischem und schlechtem Atem in der Konzentration flüchtiger Schwefelverbindungen. Menschen, die den ganzen Tag einen unangenehmen Mundgeruch verbreiten, leiden an Halitosis.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass um die 30% der Bevölkerung mit Halitosis kämpfen, also dauerhaftem Mundgeruch. Doch ist es unmöglich seinen eigenen Atem zu riechen, daher werden sich viele dieses Problems erst bewusst, wenn es zu peinlichen Situationen kommt, in denen Kollegen einen auf den Mundgeruch ansprechen.

Aber nur gründliches Zähneputzen hilft alleine nicht. Denn es sind die Bakterien im Mund, welche die Aminosäuren in Schwefelverbindungen aufspaltenund dann zu Mundgeruch führen. Die Anzahl dieser Bakterien ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Neueste Studien haben ergeben, dass sogar die Zungenform etwas damit zu tun haben könnte.

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